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05. Juli 2019

Als Zahnärztin in Afrika

Vor wenigen Wochen bin ich aus Kenia zurückgekommen, wo ich die Freiwilligen-Organisation Dentists for Africa als Zahnärztin unterstützt habe. Es war eine wirklich tolle Zeit und in diesem Blogpost berichte ich von meinen Erfahrungen in diesem aufregenden Land.

Dentists for Africa wurde in Deutschland vor jetzt schon 20 Jahren gegründet. Von Anfang an hatte der Verein das Ziel, die zahnärztliche Versorgung in Kenia zu verbessern. “Hilfe zur Selbsthilfe” lautet dabei das Motto. Konkret bedeutet das, sogenannte “Dental Units” einzurichten. Somit wird vor Ort für eine angemessene technische Ausrüstung gesorgt, damit die kenianischen Zahnärzte ihre Arbeit ordentlich verrichten können. Dennoch fliegen jedes Jahre Zahnärzte aus ganz Deutschland nach Kenia um selber Operationen durchzuführen.

Da meine Studienfreundin Heike vor ein paar Jahren nach Kenia geflogen ist, weiß ich schon seit einiger Zeit von dieser tollen Einrichtung. Dieses Jahr war es nun endlich soweit: Ich bin selber als Freiwillige nach Afrika geflogen, da ich etwas Gutes für die Welt tun wollte und nach einem aufregenden Abenteuer klang es auch.

Dabei war ich natürlich nicht alleine unterwegs. Begleitet wurde ich neben drei Kolleginnen auch von Heike, die ihren Sohn Tim mitbrachte.

Unsere Truppe, bereit fürs Abenteuer in Kenia

 

Voller Einsatz in Kenia

Unser Einsatzort in Kenia war Nyabondo, einem winziger Ort, der nur aus Schulen, dem Krankenhaus und dem Waisenhaus besteht, in der Nähe des Victoria-Sees. Wir wurden sehr freundlich von den einheimischen Freiwilligen empfangen und in unserem eigenen Gästehaus untergebracht, wo uns eine Köchin gleich mit einer lokalen Spezialität versorgte. Wir fühlten uns wirklich willkommen und waren gespannt, was die nächsten Tage an Herausforderungen bringen würden.

Unsere freundliche Begrüßung


Am nächsten Tag untersuchte ich die “Dental Units”, dies sind kleinen Praxen. Diese waren sehr spärlich ausgestattet, aber sie waren ausreichend um meine Arbeit verrichten zu können. In der folgenden Woche hatte ich dann die Freude, zahlreiche Kinder zu behandeln, auch wenn wir ab und zu von Stromausfällen geplagt wurden. Dabei führte ich hauptsächlich Extraktionen und Füllungen durch, nachdem ich die Erlaubnis der Eltern mittels unterschriebener “Permits” erhalten hatte. Die Behandlung war für die Kinder kostenlos, aber ich hatte auch einige erwachsene Patienten, die eine Gebühr zahlen mussten.

Toll fand ich, wie still und entspannt die Kinder bei der Behandlung waren, obwohl es doch für viele das erste Mal auf dem Zahnarztstuhl war.

Viele der Patienten kamen von weit her, weswegen es leider nicht möglich war, sie wiederzusehen, um die Wunden zu kontrollieren. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in diesem Gebiet nämlich kaum.

 

Ein Besuch im Nationalpark durfte natürlich nicht fehlen

Meine braven Patienten

Ein schöner Abschied

Toll war auch, dass wir neben der zahnärztlichen Arbeit auch noch das Land kennenlernen durften. So gingen wir auf Safari und lernten noch eine weitere Einrichtung von Dentists for Africa kennen.

Dann war unsere Zeit in Afrika leider schon vorbei. Am Flughafen in Kenia hatte ich vor dem Rückflug noch ein besonderes Erlebnis. Eine junge Kenianerin bedankte sich bei uns, was wir für ihr Land tun und das gleiche passierte mir noch einmal im Flugzeug. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, zu wissen, dass sich unser Einsatz nicht nur gelohnt hat sondern auch geschätzt wird.

Ich habe meine Arbeit dort wirklich gerne gemacht und es genossen, die kenianische Kultur näher kennenzulernen. Ich kann mir gut vorstellen auch in Zukunft wieder als “Zahnärztin für Afrika” unterwegs zu sein.

19. April 2017

Kinder an die (Praxis)Macht!

Herbert Grönemeyer sang es schon im Jahre 1986:

Es gibt kein Gut,
es gibt kein Böse,
es gibt kein Schwarz,
es gibt kein Weiß,
es gibt Zahnlücken,
statt zu unterdrücken
gibt’s Erdbeereis auf Lebenszeit
immer für’ne Überraschung gut!

Gebt den Kindern das Kommando,
sie berechnen nicht was sie tun.
Die Welt gehört in Kinderhände,
dem Trübsinn ein Ende,
wir werden in Grund und Boden gelacht.

Und genau das dachten sich auch Matilda & Marlene Wermann, Vivien und Ida-Marie Meyer, Oskar Andrae und Johanna Lieselotte Otto. Die Praxis war für ein paar Stunden in Kinderhänden!

Kinder an die Macht!